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Wanderung des Kanu -Sportkreis Bruchsal
Zum Start in den Frühling trafen sich am 1. März ca. 60 Kanuten und Freunde des Kanusports zum Wandern rund um den Michaelsberg in Bruchsal.

Sie reisten aus Germersheim, Mannheim, Philippsburg, Huttenheim, Rheinsheim, Bruchsal und aus dem Schwabenlande an. Los ging es an der Stadtbahnhaltestelle „Gewerbliches Bildungszentrum“. Zuvor wurden alle begrüßt und mit Brezel, Nusskranz und Getränken versorgt.

Dann ging es bergauf zum Michaelsberg. Bei schönstem Sonnenschein konnte man die tolle Aussicht auf die Rheinebene genießen und die Michaelskapelle besichtigen.



Im Inneren waren die 14 Nothelfer und Maria unbefleckte Empfängnis sehenswert.


Der Michaelsberg ist ein ganz besonderer Ort, er ist namensgebend für eine jungsteinzeitliche Kultur, deren Spuren hier 1884 mit dem Fund von zahlreichen Keramikscherben zum ersten Mal geborgen und dokumentiert wurden. Im artenreichen Trockenrasen finden sich viele seltene Pflanzen, u.a. Orchideen. Danach ging es wieder bergab durch Wald und „Hohlen“, vorbei am jüdischen Friedhof am Eichelberg.


In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Friedhof verwüstet und ein Großteil der Grabsteine entwendet. Ab 1992 wurden insgesamt 850 Grabsteine in der Hohl geborgen und auf den Friedhof zurückgebracht. Der Friedhof ist ein geschützes Kulturdenkmal. Nach 2,5 h waren 9 km und 200 Höhenmeter geschafft. Dankbar für eine Pause erreichten wir die Odenwaldhütte, wo uns reservierte Plätze und ein gutes Essen erwartete.

Danach ging es weiter abwärts in einem 10 minütigem Fußmarsch zurück zum Ausgangspunkt. Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren des Kanuvereins Bruchsal, die alles liebevoll geplant und durchgeführt haben. Ulla hat die Wanderung geplant, Tom war unser Wanderbegleiter, Michael hat für die Verpflegung gesorgt und zusammen mit Martin Infos zu den Sehenswürdig-keiten vorbereitet.
Jetzt freuen wir uns auf das nächste Event am 22. März, das Anpaddeln, organisiert vom SKC Philippsburg. Es werden 20 km gepaddelt, von Leopoldshafen bis zum Bootshaus Philippsburg.
Eure Brigitte -

Abenteuer Paddeln
Das lange Wochenende vom 3.- 5.10.2025 eignete sich perfekt für den Start ins neue Paddeljahr. Acht KanutInnen des KV Bruchsal machten sich auf den Weg nach Bad Kreuznach, dort waren wir zu Gast bei der Kanuabteilung des VfL 1848 Bad Kreuznach. Es wurde in Zelten übernachtet, im Auto oder Wohnmobil.

Küche und sanitäre Anlagen durften im Bootshaus genutzt werden. Am Freitag wurde in Meisenheim auf dem Glan eingesetzt und es verlief zunächst alles planmäßig: Umtragen in Rehborn und in Odernheim.


Danach ging es allerdings abenteuerlich weiter. In Odernheim an der Bannmühle war der Wiedereinstieg nur über eine kleine Treppe möglich und dann durchs Wasser watend und Boot hinter sich her ziehend zum Fluss. Wahlweise gab es die Möglichkeit für PaddlerInnen, die keine wasserdichten Schuhe hatten, das Boot über ein Geländer zu heben und durch Büsche sich einen Weg die Böschung hinab zum Fluss suchen. Wie gesagt, abenteuerlich!!!


Bald darauf trafen wir auf einen Verhau, der uns den Weg versperrte und uns zum Aussteigen zwang. Zunächst mussten wir die Boote über die Wiese ziehen, was äußerst schweißtreibend war. So entschieden wir uns für den Wasserweg. Wir liefen im Flussbett, dass zu wenig Wasser hatte und treidelten die Boote bis wieder genügend Wasser unter dem Kiel war. Bei dieser Gelegenheit war ich dankbar für meine Paddelstiefel, allerdings lief das Wasser oben rein, als ich in ein tieferes Loch trat. Dank meiner Neoprensocken wurde es mir nicht kalt. ( Zu diesem Teil gibt es keine Bilder, wir hatten alle andere Sorgen!!!) Kaum hat man sich wieder ins Boot gesetzt, musste man wieder aussteigen, weil der Wasserstand zu niedrig war. Als wir glaubten, entspannen zu können, kenterte ein Mitpaddler. Endlich konnten wir die restlichen Kilometer wie gewohnt weiterpaddeln bis Boos.


Was man alles beim Paddeln erleben kann, zeigte uns Werner, der eine Maus aus den Büschen rettete. Die Maus stellte sich als Fischköder heraus. Was für Fische müssen das sein, die solche Köder verschlucken. Das will man sich nicht wirklich vorstellen.
Zum Ende der Etappe mündete die Glan in die Nahe, die wesentlich breiter war und glücklicherweise mehr Wasser führte. 15 hart erkämpfte Kilometer lagen hinter uns und ein leckeres Abendessen beim Italiener noch vor uns.


Am Samstag war die Wetterprognose sehr schlecht, was die meisten nicht davon abhielt, aufs Wasser zu gehen. Ich kann nur vom Hörensagen berichten, denn ich war mit meiner Tochter in der Rheinwelle und habe die Saunalandschaft genossen.


Start war in Niederhausen am Stausee, die Nahe hatte zunächst noch genug Wasser zum Paddeln,…

… trotzdem gab es Stellen, an denen man aufsaß und über die Steine schrabbern musste, um weiter zu kommen. Werner musste danach feststellen, dass sein Boot Schaden genommen und ein Leck hatte. Nach 10 km war das Bootshaus in Bad Kreuznach erreicht. Wir trafen uns alle wieder beim Griechen, die PaddlerInnen kamen zu Fuß und bekamen nochmal eine Dusche von oben. Ganz schlecht “gelaufen”. Sabine hatte Geburtstag und lud uns zu einem Getränk ein, so dass es doch noch ein gutes Ende gab.
Am Sonntag war das Wetter mit uns gnädig und wir hatten einen letzten schönen Paddeltag auf der Nahe. Wir starteten zu neunt ( meine Tochter paddelte auch mit )am Bootshaus, das direkt an der Nahe liegt. Bald kam die Slalomstrecke in Sicht, die Michael und Clarissa paddelten, die anderen rollerten die Boote auf dem Bootswagen ans Ende der Slalomstrecke.

In Bad Kreuznach mussten wir eine Schwallstrecke mit vielen Steinen umtragen, aber dann ging es problemlos weiter.


Wir sahen den Teetempel auf dem Berg, passierten die Thermen und den Fischerturm. Wir paddelten weiter bis Ippesheim. Bis dahin gab es noch etliche Stellen, die unserer Aufmerksamkeit bedurften, aber die wir alle gut gemeistert haben. So soll es sein, es wurde nie langweilig und es hat richtig Spaß gemacht. 11 km geschafft.

An den 3 Tagen wurden ca. 36 km gepaddelt und etliche Kilometer gewandert, denn abends ging es zu Fuß in die Stadt zum Abendessen. Trotz stellenweise Niedrigwasser und immer wieder Regenschauern hatten wir eine schöne Zeit. Ein Abenteuer war es allemal, das wir aber gemeinsam be- und überstanden haben und das macht mich ein bisschen stolz. Ich bin froh, so nette PaddelkameradInnen zu haben.
Eure stolze Brigitte
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Freundschaftsfahrt der Verbände: BW, Pfalz, Rheinhessen und Saar
Die Anfahrt zur Freundschaftsfahrt am 30.08.2025 nach Mainz- Mombach war, wegen des Verkehrs auf den Autobahnen, langwierig, zumal wir zwei ( Werner und ich )in Raunheim noch eine Kajak-Testfahrt bei Willi Neumann eingeplant hatten.

Um 19 Uhr waren wir vor Ort und bauten sogleich bei mäßigen Regen die Zelte auf, dann war tatsächlich noch etwas Zeit bis zur Fahrtbesprechung gegen 19.30 Uhr. Wann war nochmal das Abendessen? Wenn man die Ausschreibung genau gelesen hätte, wären wir gleich bei der Ankunft essen gegangen. So war es jetzt zu spät. Egal bis zum Frühstück hielten wir durch. So ging es nach dem Fahrzeugtransfer nach Bingen gegen 11 Uhr in drei Gruppen auf das Wasser. Insgesamt waren 58 Personen am Start.

Unterwegs hatten wir bei Gegenwind auch Kreuzwellen, mit dem doch regen Schifffahrtsverkehr. Bei Ingelheim kam zur Pause ein kräftiger Schauer runter. Wir stellten uns unter, nach ca. einer Stunde ging es auf die letzten 10 Kilometer mit tiefhängenden Wolken im Taunus.

Dann wurden die Boote verladen und es ging zurück nach Mainz. Um 18 Uhr war dann Grillen,- ein leckeres Steak mit Pommes brachte wieder die Kraft zurück. Bei der abendlichen Tourbesprechung, gab es zunächst eine Rüge: Ein Paddler hat wohl die Fähre bei Ingelheim behindert. Dann wurden für den folgenden Tag die drei Touren vorgestellt: Petersaue, Rettbergsaue und die Kombination. Wir machten uns bei mäßiger Gegenströmung rheinaufwärts, der Rettbergsaue entlang auf den Weg, dann erfolgte die Kreuzung der Fahrrinne und nördlich ging’s an der Petersaue ohne Schiffsverkehr aufwärts. An der Spitze der Insel wurde gewendet und wir fuhren mit Schiffen abwärts, wie bei einer Acht kreuzten wir wieder das Fahrwasser und fuhren jetzt nördlich der Petersaue, diesmal auch mit den Schiffen.

Am unteren Ende der Insel, über die die Schiersteiner Brücke führt, kehrten wir am Inselcafe ein. Nach einer gemütlichen Pause ging es wieder stromaufwärts zum Vereinsanleger.

Dort angekommen wurden die Boote verladen und noch ein paar Telefonnummern ausgetauscht. Die Zelte haben wir morgens schon gepackt. Dann ging es nach Hause. Wir haben in den drei Tage viele nette Kanuten kennengelernt und viele schöne Gespräche, auch über Kanutouren, geführt. Die tolle Organisation vor Ort rundete die Freundschaftsfahrt ab. Nächstes Jahr sind wir auf alle Fälle in Speyer mit dabei.
Euer Michael
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Bodenseefreizeit 2025
Vom 1.- 6. August 2025 fand die Bodenseefreizeit statt. Diesesmal konnte man wirklich von einer Familienfreizeit sprechen, denn von den 33 TeilnehmerInnen waren 10 Kinder und Jugendliche.



Die Zelte, Wohnwagen und Autos wurden in Iznang beim Kanuclub Singen aufgestellt.

Nachdem es regnerisch startete und teilweise Ersatzprogramm geplant wurde, wagten sich nur wenige aufs Wasser und paddelten zur Insel Reichenau immer mit Blick zum Himmel. Am Sonntag folgte eine Ausfahrt von Iznang um die Höri nach Öhningen. Ab Montag besserte sich das Wetter. Nach einem tollen Frühstücksbüfet ging es mit Vereinsbus und Privatautos, von denen eines den Hänger mit den Kajaks zog, nach Öhningen. Dort standen die Großkanadier vom Vortag.

Bei leichtem Nieselregen ging es auf den Hochrhein, an Stein am Rhein vorbei und durch die schöne Holzbrücke in Diessenhofen.



Die Grenze zwischen Schweiz und Deutschland verläuft mitten im Rhein, aber RIchtung Schaffhausen gibt es auch deutsche Enklaven wie Büsingen, so dass sich ein Zollhäuschen an das andere reiht. Wie jedes Jahr wurde die Mittagspause von ein paar Unerschrockenen zum Baden genutzt und man lies sich mit Schwimmweste auf dem Rhein treiben. Wir bekamen sogar noch eine Sondereinlage zu sehen, die Eskimorolle mit Kajak von Emma und Nils.



In Schaffhausen angekommen, gab es die Gelegenheit, die Altstadt anzuschauen, um die Transferzeit zu überbrücken.


Am Abend gab es lecker Essen, es wurde gegrillt.

Am nächsten Tag legten die Boote direkt von Itznang ab in Richtung Reichenau. Der See war spiegelglatt und die Sonne schien, so dass es eine Freude war. Auf der Reichenau landeten wir für das Mittagsvesper an.


Zwei Sportliche umrundeten derweil die Insel.

Danach ging es nach Markelfingen zum Naturfreundehaus für einen Kaffee und Badepause. Auf dem Rückweg nach Iznang kam Wind auf und das Wasser kräuselte sich, so dass wir gegen Wind und Wellen ankämpfen mussten. Vor dem Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese mit Salat, war noch Zeit für ein Bad im Bodensee zwischen einer Schwanenkolonie.


Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück an den Abbau. Die restlichen Vorräte und Kochutensilien wurden aus der Küche geräumt, Boote verladen und Zelte abgebaut. Es war wieder so schön, der Abschied fiel schwer. Die OrganisatorInnen wurden sehr gelobt und bekamen von den TeilnehmerInnen als Anerkennung einen Geschenkkorb überreicht.

Aber auch alle anderen haben dazu beigetragen, dass die Freizeit ein Erfolg wurde. Jeder hat mit Hand angelegt, sei es jetzt beim Einkaufen, Kochen, Frühstück richten, Geschirr spülen oder Fahrdienste leisten oder Steuern der Boote. Das macht einen guten Verein aus und fördert die Gemeinschaft.

Die Freizeit war ein voller Erfolg, da konnte auch das wechselhafte Wetter die Stimmung nicht trüben.
Ein dickes Dankeschön fürs gute Miteinander!
Eure Brigitte
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Jahresterminplan des Kanuvereins Bruchsal 2024
Damit ihr schon mal Urlaub beantragen könnt für die tollen Programmpunkte im neuen Paddeljahr, hier der neue Jahresterminplan für 2024. Bei der Winterfeier am 23.11. in unserem Bootshaus bekommt ihr ihn auch noch in Papierform und die Veranstaltungen werden bei dieser Gelegenheit auch vorgestellt bzw. ihr könnt Fragen dazu stellen.
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Martinsfahrt Kanukreis Bruchsal
Am 12. November fand die Martinsfahrt des Kanukreises Bruchsal statt. Wie oft in dieser Jahreszeit gab es eine schlechte Wettervorhersage, aber wenn Engel paddeln gehen, kommt immer alles anders. 28 Paddelengel haben sich auf den Weg gemacht. Sie kamen natürlich aus dem Kanuverein Bruchsal, der Organisator dieser Veranstaltung war. Verstärkung bildeten PaddlerInnen aus Huttenheim, Rheinsheim, Mannheim und Baden Baden.


Es gab PaddlerInnen jeden Alters in 15 unterschiedlichen Booten: Einzelkajaks, Zweierkajaks, Zweierkanadier und ein Großkanadier, so dass ein buntes Bild auf dem Neckar entstand. Zunächst wurden die Umsetzfahrzeuge in Neckargemünd abgestellt und dann ging die Fahrt weiter nach Hirschhorn. Dort trafen sich alle PaddlerInnen und nach einer Begrüßung durch den Vorstand des Kanukreises und unseren Organisator Michael gab es ein deftiges Vesper aus frischen Brötchen mit Fleischkäse, Senf oder Gurke oder als vegarischer Belag Käse.

Gut gestärkt ging es dann aufs Wasser. Der Einstieg war gleich nach der Schleuse in Hirschhorn mit Blick auf das Schloss Hirschhorn.


Wir fuhren stromabwärts, wobei die Strömung durch die vielen Staustufen zu vernachlässigen ist. Zunächst verläuft der Neckar hier noch im Bundesland Hessen, aber nach wenigen Kilometern geht die Landesgrenze mitten durch den Neckar und wir paddelten in Baden Württemberg weiter.

Wir kamen an der Neckarfähre in Neckarhausen vorbei und an einer Schiffswerft, dort lagen u.a. ein Feuerwehr- und ein Polizeischiff im Wasser. Dann kam die Schleuse in Neckarsteinach in Sicht, die eine Hubhöhe von 4,70 m hat. Freudig fuhren wir in die Schleuse ein, was uns das Umtragen ersparte.

Nach dem Ausfahren kam das schönste Stück der Strecke, denn am Ufer kann man mehrere Burgen bestaunen: die Vorderburg, die Mittelburg, die Ruine Hinterburg und die Burgruine Schwalbennest.

Nach der Schleuse mündet auch der Fluss Steinach in den Neckar und kurz vor der Friedensbrücke von links die Elsenz. Dort endete auch unsere Paddelstrecke nach 13 km. Und wie es sich für Engel gehört, war tolles Paddelwetter. Der Regen kam erst als wir schon längst im Auto saßen und auf der Heimreise waren. Nächstes Jahr übernehmen die Paddelfreunde Huttenheim die Organisation der Kanukreisfahrten, eine Wanderung ist dann auch wieder dabei. Der nächste Termin im Kalender ist die Winterfeier bei uns im Bootshaus am 23.11. In der Galerie gibt es noch mehr Bilder von der Ausfahrt zu sehen.
Eure Paddelengelin
Brigitte
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Herbstwanderung 2023
Bei schönstem Herbstwetter sind 11 WanderInnen am 22. Oktober am Backhaus Sallenbusch losgelaufen. Es ging durch Felder und Wiesen, das Gras war noch nass und unsere Schuhe mit der Zeit durchgeweicht.



Nach der Überquerung der Jöhlinger Straße ging es weiter am Schloßbergsee vorbei und danach bestiegen wir über mehrere Treppenstufen einen kleinen Berg, der uns einen Blick auf ein Wasserrückhaltebecken ermöglichte und ein idealer Ort für ein Gruppenfoto war.

Weiter ging es auf dem Schmalensteinweg bis nach Weingarten und dort entlang am Walzbach. Immer wieder ergaben sich schöne Fotomotive, der Bach plätscherte vor sich hin über Wehre und Steintreppen, an schönen Gärten vorbei. Das Ufer wurde von Kindern mit Informationstafeln über Tiere und Pflanzen bestückt, so dass wir uns auch noch weiterbilden konnten.






Wir passierten die Weingartener Mühle, in deren Garten noch alte Mauerreste zu sehen sind.


Dann bogen wir in die Hebelstraße ein und es ging stetig bergauf zum Katzenbergweg und durch den Weingartener Friedhof mit einer sehenswerten Aussegnungshalle.


Dann sahen wir schon von weitem unseren nächsten Halt, den Wartturm. Er wurde im 16. Jhd als Spähturm erbaut und heute ist darin ein Heimatmuseum untergebracht. Sehenswert ist auch das Engelsrelief aus dem Jahre 1956, das vom Bildhauer Edzart Hobbing stammt. Den Turm konnten wir leider nicht besteigen, aber die Aussicht auf Weingarten war auch so bemerkenswert.



Die schöne Gartenanlage bot weitere Fotomotive mit Herz.



Weiter ging es bergauf, so dass wir ganz schön ins Schwitzen kamen und jede Bank willkommen war für eine Pause.

Der Träublesweg auf den Katzenberg führte uns durch Hänge mit Weinanbau und schönen Aussichtspunkten ins Tal. „Um reif zu werden, brauchen wir Trauben viel Sonne. Deshalb werden die Reben hier gerne an Hügeln angepflanzt. Hier oben haben wir eine tolle Aussicht.“ Das konnten wir auf einer Tafel lesen und gleich daneben wurden wir informiert, was man alles sehen kann: den Fernmeldeturm Grünwettersbach, das Windrad Grötzingen und viele Türme des Kraftwerks in Karlsruhe.



Wir hatten den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht, 237 Höhenmeter hatten wir bezwungen, so dass es wieder bergab ging. Nach 11,6 km Wanderstrecke kehrten wir in der Backhaus Sallenbusch ein und stärkten uns mit leckerem Essen.



Am 12. November gehen wir wieder aufs Wasser, es findet die Martinsfahrt auf dem Neckar statt. Die Ausschreibung für diese Veranstaltung findet ihr auf der Homepage unter Termine, weitere Bilder von der Wanderung in der Galerie.
Das kann ich euch versichern, Paddeln ist weniger anstrengend als Wandern. Als Erinnerung blieb mir nämlich ein Muskelkater.
Eure Brigitte
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Das Paddeljahr 2023 – Ausfahrt Kühkopf
Das Paddeljahr 2023 endet mit dem 30.09.2023. Der Kanuverein Bruchsal konnte mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten. Wir sind des öfteren auf dem Rhein und seinen Altrheinarmen, u.a das Groschenwasser, Lingenfelder, Ketscher und Otterstädter gepaddelt. Aber auch Enz, Neckar, Untere Ill in Straßburg, Moder, Gänsrhein, Goldkanal sowie die Spree bei einer Verbandsfahrt, Saale und Unstrut waren unsere Paddelflüsse bei der Pfingstfreizeit. Wie jedes Jahr waren wir im Sommer am Bodensee und auf dem Hochrhein unterwegs.





Wir waren im Frühjahr wandern und wir hatten einen Verlust zu beklagen. Unser lieber Paddelkamerad Mike ist von uns gegangen. Ein dickes Dankeschön geht an Michael, der den Verein als Vorstandsmitglied und Fahrtenleiter mit Herzblut zusammenhält und alles wunderbar organisiert. Ein Danke an Bernd, unseren Wanderwart, an Ulla, die die Wanderungen organisiert, an Gabi, die Seele des Vereins und an Klaus, Marius u.a., die den Vereinsbus fahren. Natürlich geht es nicht ohne fleißige PaddlerInnen, die regelmäßig zu den Ausfahrten kommen und den Verein lebendig halten. Ein Dankeschön auch an alle Vereinsmitglieder, die im Verborgenen schaffen und durch ihr Tun dazu beitragen, dass alles rund läuft.

Am 3.10. starteten wir ins neue Paddeljahr mit einer Ausfahrt von 22 km an den Kühkopf. Das Gebiet Kühkopf-Knoblauchsaue ist das größte Naturreservat Hessens und liegt ca. 35 km südlich von Frankfurt am Main bzw. etwa 20 km westlich von Darmstadt.
Wir waren 9 PaddlerInnen in Einzel- oder Zweierkajaks. Wieder war unser Vereinsbus im Einsatz, was unser schlechtes Gewissen wegen der gefahrenen Kilometer etwas besänftigte. Los ging es beim TSV Pfungstadt, der uns mit seinem komfortablen Schwimmsteg einen guten Einstieg in die Boote ermöglichte.


Allerdings war gleich klar, dass der Wasserstand sehr niedrig ist und uns noch eine Überraschung bringen sollte. Die ersten 8 km gingen problemlos, allerdings hatte ich mir von der Natur mehr versprochen. Durch das Niedrigwasser waren die Ufer ausgetrocknet und boten keinen schönen Anblick. Kurz bevor der Altrhein in den Rhein mündet, war der Pegel so niedrig, dass wir mit unseren Booten aufsaßen. Wir mussten aussteigen und unsere Boote hinter uns herziehen. Wanderpaddeln hatte ich mir anders vorgestellt.


Das hatte aber den Vorteil, dass bei der Ausfahrt in den Rhein kaum Strömung war. Normalerweise drückt der Rhein mit aller Macht in die Mündung, so dass fast kein Vorankommen ist. Der Rhein war richtig zahm. Durch die geringe Strömung waren die nächsten 5 km gut zu bewältigen, die Wellen durch Schiffe sehr moderat.


Das Highlight des Tages war der Floridastrand, an dem wir Mittagspause machten. Dort findet sich am Ufer herrlicher feiner Sand und richtige Muschelbänke. Bei schönem Wetter ein idealer Badestrand. Leider waren die Temperaturen nicht dafür geeignet.


Dann bogen wir wieder in einen breiten Altrheinarm des Kühkopfs ein und absolvierten die letzten 9 km zurück zum TSV Pfungstadt. Das Ende gestaltete sich dann etwas hektisch, weil schon Wind aufkam und wir mit Regen rechnen mussten. Aber wir hatten Glück und der Regen setzte erst ein, als wir sicher im Vereinsbus saßen.
Damit startete also das neue Paddeljahr 2024, allerdings ist das Kalenderjahr 2023 noch nicht ganz zu Ende, es gibt noch ein paar schöne Events des Kanuvereins. Am 22.10. geht es zur Kanukreiswanderung, die Ulla für uns organisiert, von Sallenbusch über Weingarten, zum Wartturm und zurück nach Sallenbusch. Eine ausführliche Beschreibung findet ihr unter Termine. Mitte November organisiert Michael die Martinsfahrt für den Kanukreis und Ende November schließen wir das Jahr mit der Winterfeier im Bootshaus ab.
Ich bin stolz darauf, Teil einer so tollen Gemeinschaft zu sein.
Eure Brigitte


