Vom 1.- 6. August 2025 fand die Bodenseefreizeit statt. Diesesmal konnte man wirklich von einer Familienfreizeit sprechen, denn von den 33 TeilnehmerInnen waren 10 Kinder und Jugendliche.



Die Zelte, Wohnwagen und Autos wurden in Iznang beim Kanuclub Singen aufgestellt.

Nachdem es regnerisch startete und teilweise Ersatzprogramm geplant wurde, wagten sich nur wenige aufs Wasser und paddelten zur Insel Reichenau immer mit Blick zum Himmel. Am Sonntag folgte eine Ausfahrt von Iznang um die Höri nach Öhningen. Ab Montag besserte sich das Wetter. Nach einem tollen Frühstücksbüfet ging es mit Vereinsbus und Privatautos, von denen eines den Hänger mit den Kajaks zog, nach Öhningen. Dort standen die Großkanadier vom Vortag.

Bei leichtem Nieselregen ging es auf den Hochrhein, an Stein am Rhein vorbei und durch die schöne Holzbrücke in Diessenhofen.



Die Grenze zwischen Schweiz und Deutschland verläuft mitten im Rhein, aber RIchtung Schaffhausen gibt es auch deutsche Enklaven wie Büsingen, so dass sich ein Zollhäuschen an das andere reiht. Wie jedes Jahr wurde die Mittagspause von ein paar Unerschrockenen zum Baden genutzt und man lies sich mit Schwimmweste auf dem Rhein treiben. Wir bekamen sogar noch eine Sondereinlage zu sehen, die Eskimorolle mit Kajak von Emma und Nils.



In Schaffhausen angekommen, gab es die Gelegenheit, die Altstadt anzuschauen, um die Transferzeit zu überbrücken.


Am Abend gab es lecker Essen, es wurde gegrillt.

Am nächsten Tag legten die Boote direkt von Itznang ab in Richtung Reichenau. Der See war spiegelglatt und die Sonne schien, so dass es eine Freude war. Auf der Reichenau landeten wir für das Mittagsvesper an.


Zwei Sportliche umrundeten derweil die Insel.

Danach ging es nach Markelfingen zum Naturfreundehaus für einen Kaffee und Badepause. Auf dem Rückweg nach Iznang kam Wind auf und das Wasser kräuselte sich, so dass wir gegen Wind und Wellen ankämpfen mussten. Vor dem Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese mit Salat, war noch Zeit für ein Bad im Bodensee zwischen einer Schwanenkolonie.


Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück an den Abbau. Die restlichen Vorräte und Kochutensilien wurden aus der Küche geräumt, Boote verladen und Zelte abgebaut. Es war wieder so schön, der Abschied fiel schwer. Die OrganisatorInnen wurden sehr gelobt und bekamen von den TeilnehmerInnen als Anerkennung einen Geschenkkorb überreicht.

Aber auch alle anderen haben dazu beigetragen, dass die Freizeit ein Erfolg wurde. Jeder hat mit Hand angelegt, sei es jetzt beim Einkaufen, Kochen, Frühstück richten, Geschirr spülen oder Fahrdienste leisten oder Steuern der Boote. Das macht einen guten Verein aus und fördert die Gemeinschaft.

Die Freizeit war ein voller Erfolg, da konnte auch das wechselhafte Wetter die Stimmung nicht trüben.
Ein dickes Dankeschön fürs gute Miteinander!
Eure Brigitte


Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.