Kategorie: Bericht Ausfahrt

  • Pfingstfreizeit 2024

    Pfingstfreizeit 2024

    Dieses Jahr führte uns die Pfingstfreizeit unseres Vereins nach Bollendorf in der Südeifel. Wir waren auf dem Campingplatz Altschmiede eingebucht, der direkt an der Sauer liegt. Die Sauer ist der Grenzfluss zu Luxemburg.

    An unserer Familenfreizeit nahmen 17 PaddlerInnen teil, darunter 2 Familien mit Kindern. Zunächst war es noch unklar, ob wir überhaupt fahren können, denn durch Starkregen hatten die Flüsse Hochwasser und die Campingplätze waren teilweise überschwemmt. Aber da sich die Lage wieder entspannte, versuchten wir unser Glück. Bei unserer Ankunft zeigte sich die Sauer mit starker Strömung und aufgewühltem braunen Wasser.

    Deshalb wichen wir am 1. Tag auf die Mosel aus und am zweiten und dritten Tag auf die Alzette, die durch Luxemburg fließt. Die Alzette ist landschaftlich wunderschön, machte uns aber Mühe durch fehlende komfortable Ein- und Ausstiege. Zudem mussten wir immer wieder Wehre umtragen, so dass wir nicht allzu viele Paddelkilometer verbuchen konnten.

    Da die Wasserlage immer noch angespannt war, gingen wir am 4. Tag wieder auf die Mosel. In Wasserbillig fließt die Sauer in die Mosel, dort gibt es einen schönen Einstieg. Von dort aus paddelten wir bis nach Trier und wurden sogar geschleust.

    Am nächsten Tag war paddelfrei. Ein paar von uns besuchten das Erlebnisbad in Bitburg und besichtigten den Irreler Wasserfall, andere wanderten durch die Grüne Hölle.

    Der 13 km lange Wanderweg führte durch eine geheimnisvolle Schlucht mit grün leuchtenden Felsenwänden und bot schöne Ausblicke auf Bollendorf und die Sauer.

    Am Donnerstag und Freitag wollten wir dann endlich auf die Sauer. Allerdings kam uns ein Dauerregen am Mittwoch Nacht dazwischen. Das Wasser stieg wieder bedrohlich an, so dass uns nichts anderes übrig blieb als nochmal die Mosel zu paddeln. Da die Mosel immer wieder durch Schleusen gestaut wird, fällt ein erhöhter Wasserstand nicht weiter auf und die Strömung wird daduch auch gedrosselt. Zwei von uns machten eine Radtour auf dem Sauerradweg und begutachteten den Wasserstand. Die Sauer machte keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Strömungsgeschwindigkeiten von 13-14 km/h und überschwemmte Uferbereiche sind nicht geeignet für gefahrloses Paddeln.

    Schweren Herzens bauten wir deshalb bereits einen Tag früher wie geplant unsere Zelte ab und traten die Heimreise an. Trotzdem hatten wir unseren Spaß und blicken auf erlebnisreiche Tage zurück. Für alle, die nicht dabei waren, möchte ich noch ein paar Bilder hinzufügen, damit euch das Wasser im Mund zusammenläuft.

    Natürlich gab es jeden Morgen zum Frühstück das bewährte Müsli. Wenn ihr jetzt Appetit nicht nur aufs Essen bekommen habt, die nächste Freizeit geht Ende Juli nach Itznang am Bodensee. Also gleich anmelden und Vorfreude genießen. Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

    Eure

    Brigitte

  • Ausfahrt auf Nahe und Glan

    Ausfahrt auf Nahe und Glan

    Nachdem wir im März bereits in kleiner Besetzung eine Vorfahrt gemacht haben und mit Jutta, der Vereinsvorsitzenden des VfL Bad Kreuznach das Terrain erkundeten, ging es jetzt erneut für 3 Tage nach Bad Kreuznach. Der Vereinsbus war mit 4 PaddlerInnen besetzt, auf dem Hänger waren diverse Kajaks geladen, 3 Fahrräder im Gepäck. Zwei von uns reisten mit Privatfahrzeugen an, 2 weitere PaddlerInnen sind erst später dazu gekommen. So waren wir doch ein schönes Trüppchen, am ersten Tag verstärkt durch 4 Kreuznacher PaddlerInnen. Zwei von uns haben im Bootshaus genächtigt, der Rest in Zelten oder im Wohnmobil.

    Bei schönstem Wetter fuhren wir nach Niederhausen und setzten hinter dem Wehr des Stausees ein. Angeführt durch die ortskundigen MitpaddlerInnen passierten wir gefahrlos alle Wehre auf der Nahe und endeten nach 10 km direkt vor dem Bootshaus.

    Nach einer kurzen Pause fuhren 2 von uns auf dem Nahe Radweg zurück zum Einstieg und holten den Bus mit Hänger. Vom Rad aus hat man wieder eine ganz andere Perspektive auf die Landschaft. Und es gab viel zu sehen. Die Nahe ist eingerahmt von riesigen Felsmassiven, einfach gigantisch.

    Der 1. Tag endete mit einer Wanderung nach Bad Kreuznach an der Slalomstrecke und am Elisabethenwehr vorbei. Da rauchten die Köpfe, ob man sich die Befahrung zutraute und wie man diese Hindernisse am besten bewältigen könnte. Als Belohnung gab es dann noch ein leckeres Essen beim Griechen.

    Am 2. Tag ging es auf den Glan, ein Nebenfluss der Nahe mit guter Strömung. Es bot sich ein ganz neues Naturerlebnis. Bereits der Einstieg in Medard war abenteuerlich, da wir die Boote ein langes Stück über eine Wiese ziehen mussten. Viele Kurven, kleine Schwälle und Stufen sowie 2 Umtragestellen sorgten für Abwechslung. Weite Strecken des Ufers sind von Bäumen bewachsen, man paddelt manchmal in fast urwaldartiger Landschaft.

    Nach 17 km endete die Fahrt in Odernheim. Aber wir hatten noch nicht genug. Zwei von uns paddelten nochmal auf der Nahe bis zum Bootshaus, 3 andere stiegen auf den Rotenfels und genossen die Aussicht auf das Nahetal und ich fuhr mit dem Fahrrad auf dem Naheradweg nach Bingen. Dort fließt die Nahe in den Rhein.

    Alle trafen sich dann wieder in der Pizzeria in Bad Münster zum Abendessen. Am 3. Tag wiederholten wir die Tour auf der Glan nochmal, weil es einfach so schön und für alle gut zu meistern war. In Meisenheim legten wir eine Pause ein und schauten uns das idyllische Städtchen an.

    Dann wurde gepackt und geladen und für die meisten ging es auf den Heimweg. Ausgepowert aber zufrieden, schön war’s.

    Wenn ihr mich fragt, ob es langweilig war, die gleichen Strecken wie bei der Vorfahrt zu paddeln, so kann ich euch versichern, dass es nochmal ein ganz neues Erlebnis war. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen macht es viel mehr Spaß. Die Wasserverhältnisse sind jedesmal anders. Das Wehr, das ich als sehr “spannend” in Erinnerung hatte, war diesesmal ganz anders zu fahren und gut zu bewältigen. Und wir hatten die Räder dabei, was für mich ein Highlight war. Ich konnte Neues in Bad Kreuznach entdecken, die Gegend erkunden und die Landschaft genießen. Und meine lieben MitpaddlerInnen machten die Ausfahrt zu einer schönen Gemeinschaftsfahrt der Extraklasse, eben eine gute Bruchsaler Mischung.

    Eure radfahrende Wanderpaddlerin

    Brigitte

    P.S: Es ist beschlossene Sache, dass wir wieder nach Bad Kreuznach reisen, es gibt noch viel zu entdecken.

  • Neckarfahrt am 1. Mai

    Neckarfahrt am 1. Mai

    Am 1. Mai war herrliches Sommerwetter und der Kanuverein Bruchsal lud zu einer Ausfahrt auf dem Neckar in Großkanadiern ein. Die Fahrt war bereits im DKV ( Deutscher Kanuverband ) Sport-Programm ausgeschrieben und so nahmen außer 19 Vereinsmitgliedern auch 4 Marbacher PaddlerInnen und 1 Radfahrer an diesem besonderen Event teil. Wir starteten in Bad Wimpfen beim Ruderverein.

    Drei Großkanadier wurden zu Wasser gelassen ergänzt durch ein paar Einzelkajaks und Kleinkanadier. Der Radfahrer begleitete uns auf dem Neckarradweg. Auf der insgesamt 19 km langen Paddelstrecke gab es einiges zu sehen. Die Kaiserpfalz und der blaue Turm in Bad Wimpfen waren gut zu erkennen vom Neckar aus. Linkerhand kam dann die Ruine Ehrenberg und die Burg Guttenberg in Sicht.

    Dort kann man Flugvorführungen von Greifvögeln und Eulen erleben, wie uns ein Mitpaddler berichtete. Dann kam die erste Schleuse in Gundelsheim. Bernd hatte geplant, alle Schleusen zu umtragen, was uns beim Gedanken an das Gewicht der Großkanadier nicht gerade begeisterte. Der Schleusenwärter wollte uns erst nicht schleusen. Dann kam aber ein Motorboot, für das er die Schleuse freigab. Nach einem erneuten Anruf durften wir dann doch schleusen, um die 4,20 m Höhenunterschied zu überwinden. Beim Ausfahren kam bereits die Burg Horneck in Sicht.

    So langsam knurrten die Mägen, Zeit für eine Pause, die wir in Haßmersheim einlegten.

    Beim Wiedereinstieg nahmen zwei PaddlerInnen ein unfreiwilliges Bad. Bei dem schönen Wetter nicht weiter schlimm, ärgerlich ist nur, wenn das Handy nass wird und dann nicht mehr funktioniert. Auf der rechten Seite konnten wir die Burg Hornberg bestaunen und dann kam die nächste Schleuse in Neckarzimmern, die einen Höhenunterschied von immerhin 5,60 m überbrückt.

    Hier gab es keine Probleme. Es kam gerade ein großes Schiff aus der Schleuse, so dass wir gleich einpaddeln konnten. Dann war es nicht mehr weit zu unserem Ziel, der Ruderverein in Neckarelz. Dort wurden alle Boote geladen, das Fahrrad verstaut und es ging auf den Heimweg. Die Bruchsaler kehrten noch ein und ließen so den Tag ausklingen. Wir freuen uns auf die nächste Ausfahrt, es geht nach Bad Kreuznach auf Nahe und Glan und die Pfingstfreizeit ist bereits in Planung.

    Wer noch mehr Bilder sehen möchte, findet sie in der Galerie.

    Eure paddelbegeisterte

    Brigitte

  • Ausfahrt auf der Moder

    Ausfahrt auf der Moder

    Am Sonntag 14. April trafen sich zwanzig Kanufreunde an der Moder. Der KV Bruchsal war mit 11 Mitgliedern und zwei Gäste am Start, ansonsten war eine Kanutin aus Mannheim und sechs aus Illingen dabei. Bei sehr schönem Frühlingswetter waren wir gegen 10.30 Uhr an der Einstiegsstelle in Drusenheim angekommen. Vor Ort waren auch noch die Kanuabteilung der Naturfreunde Karlsruhe, die vor uns auf das Wasser gingen. Bei gutem Wasserstand und flotter Strömung fuhren wir im vielen Windungen und Bögen bis Stattmatten. Bei der Pause trafen nochmal auf die Naturfreunde und tauschten uns aus. Frisch gestärkt kamen wir an Auenfeld vorbei, der dortige Rastplatz wurde wegen Vandalismus geschlossen. Durch das frische Grün der Uferweiden und Erlen mäandert die Moder dem Rhein entgegen, vorbei an Fort- Luis kam uns etwas später der Damm der Staustufe Iffezheim entgegen. Beim Einlauf des Druckwasserkanals endete diese schöne Paddeltour nach 20 km auf dem Naturnahen Gewässer, an dem auch viele Wasservögel zu sehen waren. Danke an Ulla für die Organisation!

    Am Samstag den 27. April ab 10 Uhr findet unser Bootshausputz statt, alle Mitglieder sind eingeladen zu helfen, gegen 13 Uhr gibt es einen Imbiss und die neuen Vereinspoloshirts können anprobiert und bestellt werden.

    Am 1. Mai findet unsere traditionelle Ausfahrt mit Großkanadier auf dem Neckar von Bad Wimpfen bis kurz vor Mosbach statt, vorbei an der „ Götzburg“ Hornberg. Wir treffen uns beim Bootshaus um 8 Uhr. Es können auch gerne Gäste mit. Bitte alle anmelden bei Bernd in der Praxis 07251/14111.

    Am langen Wochenende 9. bis 11. Mai fahren wir nach Bad Kreuznach an die Nahe und paddeln dort drei Touren. Es bleibt auch genug Zeit noch die Kurstadt zu besichtigen. Weitere Infos und Anmeldung bei Michael Moritz 01575 422 3878.